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Das Naturschutzgebiet Urdenbacher Kämpe bietet einen Lebensraum, der in unseren Zeiten recht selten geworden ist: Die regelmäßig überflutete Auenlandschaft. In den stillen Gewässern kommen Kammmolche und Wasserfrösche vor. Hechte und Schleien profitieren von der neuen Öffnung unter der Urdenbacher Brücke. Sie nutzen die bei Rheinhochwasser überfluteten Wiesen zur Eiablage.
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Über den sandigen Abschnitten des Altrheins fliegt die Gebänderte Prachtlibelle. Seltene Vogelarten sind zu hören, unter anderem den Pirol, der im Mai und Juni in hohen Pappeln brütet. Auch die Streuobstwiesen und Kopfweiden in der Urdenbacher Kämpe bieten einem selten gewordenen Vertreter der Vogelwelt Unterschlupf und Jagdrevier: Hier leben etwa fünf Steinkauz-Paare. Wer Glück hat, sieht entlang des Altrheins einen Eisvogel. Dieser brütet in den Wurzeltellern umgestürzter Pappeln.

Darüber hinaus fühlen sich im Gebiet auch viele weitere Vögel wie Dorngrasmücke, Grün- und Buntspecht wohl. Graureiher brütet inzwischen jährlich in zwei Kolonien auf Pappeln, wo man sie beobachten kann. Im Winter besucht uns hier der Silberreiher und manchmal zeigt sich im Sommer auch ein Schwarzmilan.
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